Austausch Irland – Ungeschlagen in Dublin

Austausch U18 Luxemburg – U17 Irland

 

Rund eine Woche vor dem Beginn der Europameisterschaft der Gruppe B in Mazedonien machte sich die U18 Luxemburg auf den Weg nach Dublin, um dort Spielpraxis zu sammeln und am letzten Feinschliff zu arbeiten bevor man nach Skopje aufbricht.

Neben Trainingseinheiten standen auch 3 Spiele gegen die U17 Teams aus Irland an. Aus 36 Spieler stellten die Iren jeweils 3 Teams gegen die die Luxemburger antreten sollten.

 

 

Spiel 1: Irland 31 – Luxemburg 67 (8-19, 6-17, 12-14, 5-17)

 

Im ersten Spiel konnten die Luxemburger eine zufriedenstellende Leistung abrufen.

Dank einer aggressiven Presseverteidigung konnten die Luxemburger sich schnell eine 4-15 Führung rausspielen und gewannen das erste Viertel mit 8-19. Danach lief es weiter gut für die U18 Men aus Luxemburg und so erlaubten sie den Irländer nur 6 Punkte im 2. Viertel. Der Vorsprung wuchs auf 14-36 zur Halbzeit an. Lediglich das mangelhafte Rotieren in der Defense und die letzte Durchschlagskraft im Angriff waren bei den Luxemburgern noch zu bemängeln in der ersten Halbzeit.

 

In der zweiten Halbzeit wollten die Coaches defensiv wie offensiv einige neue Spielzüge ausprobieren was auch anfangs gut gelang. Der Vorsprung wuchs auf 19-50 an. Zum Schluss vom dritten Viertel gelang es den bis dahin schwachspielenden Iren besser ins Spiel zu finden und so erspielten sie sich einen 11-0 Run der bis Anfang 4. Viertels anhielt. Daraufhin antworteten die Luxemburger aber mit einem 17-0 Run und gewannen das Spiel ungefährdet mit 31-67.

 

Die Einwechselspieler zeigten eine gute Leistung und konnte sich in diesem ersten Spiel sehr positiv in Szene setzen.

 

Punkte: Arendt P. (4), Andjelkovic (6), Germeaux (3), Loschetter (11), Schneider (5), Wolff (10), Nesser (8), Arendt B. (2), Cano (0), Jacoby (8), Cames (6), Kintzele (4)

 

 

Spiel 2: Irland 52 – 68 Luxemburg (15-20, 8-24, 12-12, 14-12)

 

Die Luxemburgische U18 startete gut ins Spiel und Zwang den gegnerischen Trainer nach einem 10 – 4 Run zur ersten Auszeit (Stand 8-14). Es schlichen sich jedoch immer wieder Fehler in der Verteidigung ein und so kamen bei den Iren 15 Punkte am Ende ersten Viertel zusammen. Danach legte die Mannschaft aus Luxemburg einen Zahn in der Verteidigung zu und erlaubte den Iren nur 4 Punkte in 8 Minuten. Durch die gute Defense lief es in der Offense auch besser und so bauten sie die Führung auf 23-44 zur Halbzeit aus.

 

Die Iren kamen besser aus der Halbzeitpause und legten einen 13-3 Run hin. Der Vorsprung schmolz daraufhin auf 34-49. Die Luxemburger fingen sich dann aber wieder und legten ihrerseits einen 15-0 Run hin. Zum Schluss des Spiels schlich sich dann öfters die Unkonzentriertheit im luxemburgischen Spiel ein, was zu einem 15-1 Run der Iren führte. Der Sieg war dennoch nicht in Gefahr und so gewannen die Luxemburger dieses zweite Spiel mit 52-68.

Nach einer zufriedenstellenden ersten Halbzeit, fehlte es dem luxemburgischen Spiel in der zweiten Halbzeit an der nötigen Konsequenz im Angriff und in der Verteidigung.

 

Punkte: Arendt P. (0), Andjelkovic (15), Germeaux (6), Loschetter (7), Schneider (3), Wolff (11), Nesser (10), Arendt B. (1), Cano (DNP), Jacoby (2), Cames (8), Kintzele (5)

 

 

Spiel 3: Irland 51 – 88 Luxembourg (13-19, 13-20, 13-20, 12-30)

 

Im dritten Spiel wurden Arendt und Germeaux wegen kleineren Verletzungen geschont. Das Trainerteam versuchte auch in diesem Spiel verschiedene Formationen aus, damit jeder Spieler sich noch einmal auf dem Spielfeld zeigen konnte.

 

Die Luxemburger starten gut ins Spiel und konnten sich durch 2 Dreier von Arendt B. und Schneider schnell mit 6-0 absetzen. Das erste Viertel war viel von Fouls geprägt. Vor allem die Iren bekamen viele Freiwürfe zugesprochen und somit entstand kein richtiger Spielfluss. Trotzdem konnten sich die Luxemburger im ersten Viertel mit 13-19 behaupten. Im zweiten Viertel gelang es ihnen durch eine gute Verteidigung den Vorsprung auf 18-28 auszubauen. Danach gab es wieder sehr viele Pfiffe mit unter anderem 2 technische Fouls gegen die Luxemburger, sodass beide Formationen sich schwer taten einen Spielrhythmus zu finden. Halbzeitstand: 26-38.

 

Die Luxemburger wollten aus den Fehlern vom Vortag lernen und das Tempo auch in der zweiten Halbzeit hochhalten. Der Vorsprung wuchs schnell auf 20 Punkte. 39-58 stand es am Ende des dritten Viertels. Auch im letzten Viertel ließen sie nicht locker. Selbst das Ausfoulen von 3 Spielern störte sie nicht und so gewannen sie auch dieses Spiel ungefährdet mit 51-88.

 

Punkte: Arendt P. (DNP), Andjelkovic (21), Germeaux (DNP), Loschetter (10), Schneider (9), Wolff (19), Nesser (5), Arendt B. (10), Cano (2), Jacoby (0), Cames (6), Kintzele (6)

 

 

Fazit:

Diese Spiele, kurz vor der EM, gaben den Luxemburgern die Möglichkeit sich gegen größere Spieler zu messen und sich weiter einzuspielen. Nicht nur die taktischen und spielerischen Fähigkeiten konnten trainiert werden, sondern war es für die Coaches auch interessant zu sehen wie die Spieler auf und neben dem Spielfeld zusammenwuchsen.

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Par FLBB , le 26/07/2016 à 09:18